Arco – Italien

Die Stadt Arco mit ihren zahlreichen Stadtteilen (Fraktionen) liegt beiderseits des Flusses Sarca, der in den Gardasee mündet. Arco hat herrliche Parkanlagen, u.a. ein Arboretum mit Mammutbäumen. Neben Handwerk, Industrie und Handel spielt der Fremdenverkehr heute eine wichtige Rolle. Kletterer, Radfahrer und Wanderer bevölkern die Hotels, Ferienwohnungen, Ferien-Bauernhöfe und Campingplätze.
Arco hatte seine Blütezeit im 19.Jahrhundert als Teil des Kaiserrechs Österreich-Ungarn. Aufgrund seiner durch die umgebenden Berge geschützten Lage und seiner Nähe zum Gardasee herrscht hier ein Mikroklima, das unter anderem auch das Wachstum von Palmen begünstigt. Die Stadt war Luftkurort (Stazione di cura e soggiorno) für die „Schönen und Reichen“ des damaligen Imperiums. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Arco (Arch) Wintersitz des österreichischen Kaiserhofs. Damals entstanden zahlreiche Jugendstilvillen von adligen und bürgerlichen Familien, unter anderem die des Erzherzogs Albrecht, der hier 1895 verstarb.
Das bauliche Gesamtbild ist auch heute noch erhalten. Die Gemeinde gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum Gerichtsbezirk Arco und war Teil des Bezirks Riva. Nach dem Ersten Weltkrieg fiel die Stadt, wie auch das gesamte Territorium (Südtirol) bis zum Brenner, an Italien.

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Der Partnerschaftsvertrag mit Schotten wurde im Jahre 1960 geschlossen. Somit ist diese Städtepartnerschaft die älteste der Stadt Schotten. Der Partnerschaftsverein, gegründet am 27. Juli 1988, hat den Namen „Arco obiettivo Europa“, was soviel heisst wie „Arco hat Europa als Ziel“ oder „Arco zielt auf Europa“. 

Weitere Partnerschaften mit:
Partnerschaftsvertrag mit Bogen / Bayern 1983
Freundschaftsvertrag mit Crosne / Frankreich 2000
Partnerschaftsvertrag mit Roccella Jonica / Kalabrien / Italien 2007

Schottener Platz


Archäologische Funde auf dem Felsen von Arco sind viel älter als das Mittelalter. Der Name von Arco stammt wahrscheinlich von „Arx“, was Festung bedeutet. Sicher ist, dass die Burg bereits seit dem Jahr 1000 existiert.

Im Jahr 1196 erklärte Federico d’Arco, dass die Burg der Pfarrkirche von Arco gehörte, später wurde die Familie der Grafen von Arco ihr alleiniger Besitzer.

Am Ende des 15. Jahrhunderts war die Burg, wie auf dem Gemälde von Dürer zu sehen ist, ein kleines befes­tigtes Dorf, eines der größten im Trentino. Es enthielt nicht die einzige dominante Familie (die Grafen von Arco seit dem Jahr 1000), aber auch die verschiedenen Zweige und die zahlreichen Verwandten. Es beherbergte auch zahlreiche Geschäfte, Werkstätten, Laboratorien, verschiedene Arbeitsplätze, beschei­dene Wohnungen für Handwerker und Bedienstete, ein Wachhaus und mehr. Es befinden sich innerhalb der Mauern des Anwesens große Zisternen für Wasser (drei, die heute noch sichtbar sind) und zahlreiche Abla­gerungen und Getreidespeicher, aber wir wissen auch, dass es eine Mühle gab, eine Kirche (Santa Maria Maddalena gewidmet), Gemüsegärten und eine Schmiedewerkstatt. Das steinerne Gefängnis ist noch immer vorhanden, aber ursprünglich war es ein eher artikuliertes Gebäude, in dem Galeazzo d’Arco von seinem Bruder Francesco eingesperrt wurde. Daher gab es auch eine Justizverwaltung und ein System für die Inhaftierung. Das Schloss war in der Tat eine echte Stadt in der Stadt, die mit dem Dorf Arco verbunden war, etwas tiefer, aber im Bedarfsfall gleichzeitig autonom und autark.

Im Jahr 1579 besetzte der Erzherzog von Tirol, Ferdinand II., die Burg von Arco und die von Penede, aber bereits 1614 kehrte die Burg unter den Grafen von Arco zurück.

Der Beginn des 18. Jahrhunderts markierte den Niedergang der Festung, die mit dem Bombenanschlag auf den französischen General Vendôme endete, der viele Burgen der Region zerstörte. Die Grafen von Arco hatten sich inzwischen in mehrere Zweige aufgeteilt, und die Burg war, obwohl sie in Trümmern lag, zu gleichen Teilen Eigentum des Bayern-Zweigs und des Mantua-Zweiges. Im Jahre 1927 erwarb die Gräfin Giovanna d’Arco, Markgraf von Bagno, den Schlossteil von den Grafen von Bayern und wurde ihr alleiniger Besitzer, bis 1982 die Stadt Arco unter der Verwaltung von Bürgermeister Selenio Ioppi beschloss, den Guts­hof und andere Vermögenswerte der Fondazione d’Arco di Mantova zu kaufen. Mittlerweile hat es Restau­rierungen gegeben, das mit dem charakteristischen Olivenhain geschützte Gut steht der Nutzung und dem Besuch der Öffentlichkeit zur  Verfügung.

Wikipedia schreibt zur Geschichte: Einer älteren Legende nach sollen die Herren von Arco von den im Jahre 1242 erloschenen Grafen von Bogen aus Altbayern abstammen („arco“ ist das italienische Wort für den „Bogen“ = Waffe). Die Bogener Grafen, ein jüngerer Zweig der Babenberger, führten aber kein Wappen mit Bogen, sondern das (später auf Bayern übergegangene) weiß-blaue Rautenwappen. Dieses kombinierten aufgrund der Legende aber die oberitalienischen Arco (und einige Wappenbuchmaler) im 16. Jahrhundert mit ihrem alten Stammwappen, das einen (oder auch drei) Bogen zeigt.

Die Familientradition des Geschlechtes Arco führte seine Abstammung auf Bayern zurück. Aus dem deut­schen Raum kam im späten Frühmittelalter und Hochmittelalter, mit Ausnahme einiger langobardischer Familien, der gesamte Adel, der nach 952 als kaisertreue Vasallen in der Grafschaft Trient belehnt wurde, nachdem diese zusammen mit den Marken Verona und Friaul Teil des Herzogtums Bayern wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wird es im Jahre 1124 mit Fridericus de Archo. Schon mit dessen Vater Riprandus de Arcu beginnt die ununterbrochene Stammreihe. Das Adelsprädikat bezieht sich, wie im Lehnswesen üblich, auf die Herrschaft, mit der das Geschlecht belehnt wurde. 1207 nannten sich die Brüder Ulrich und Friedrich bereits de Arco, milites nobiles und waren Lehensmänner des Fürstbischofs von Trient. Friedrich († 1236) begleitete 1220 Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen zu seiner Krönung durch Papst Honorius III. nach Rom. Der Kaiser erhob ihn sowie seine Neffen Adelbert und Riprand (nepotes Adelpret et Riprandinus) 1221 zu Grafen von Arco und Torbole.

1413 verlieh König Sigismund dem Odericus (Ulrich) dictus Vinciguerra von Arco den Reichsgrafentitel und erhob die Herrschaft Arco mit Penede, Drena und Castellino zur reichsunmittelbaren Grafschaft. Eine Bestä­tigung aller Besitzungen und kaiserlichen Privilegien erfolgte 1433 durch Sigismund, der im selben Jahr Kaiser des Heiligen Römischen Reiches geworden war, für Anton von Arco, Bruder des kinderlos verstorbe­nen Vinciguerra. Die Burg Arco wurde während mehrerer mittelalterlicher Fehden belagert, immer verge­bens, und galt daher als uneinnehmbar.

Nicolò d’Arco (ca. 1492–1546) machte sich als Dichter und Humanist („Nicolaus Archius“) am Hof der Gonzaga in Mantua einen Namen und wurde Rat von Kaiser Maximilian I. Er heiratete Giulia Gonzaga, Gräfin von Novellara, Tochter des Giovanni Gonzaga und der Laura Bentivoglio. Einer ihrer acht Söhne, der Deutschordenskomtur Prospero d’Arco (1520–1572), diente den Kaisern Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II. als Diplomat.

1614, nach heftigen Kämpfen, leisteten die Grafen den Habsburgern als neuen Landesfürsten den Huldi­gungseid. 1680 übernahm Kaiser Leopold I. die Kontrolle der strategisch wichtigen Burg. Prosper von Arco (1615–1679) diente ihm als Generalfeldzeugmeister und dessen Sohn Johann Baptist von Arco (1650–1715) als Artilleriegeneral, letzterer trat dann in die Dienste Max Emanuels von Bayern und seines Verbündeten Ludwigs XIV. von Frankreich.

Die Arcoer hatten inzwischen in der Altstadt von Arco mehrere Palazzi errichtet, darunter im 16. Jahrhun­dert den Palazzo Marchetti (der nach einer Familie benannt ist, die ihn Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb) und den Palazzo dei Panni (Ende des 17. Jahrhunderts). Mitglieder der Familie wurden tirolische Landsassen; allerdings blieb ihre Grafschaft trotz des Verlusts der Reichsunmittelbarkeit weiterhin Reichs­lehen. 1695 wurde ihnen die „Edelmannsfreiheit“ verliehen. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde die Burg Arco 1703 infolge der Bombardierung durch General Vendôme zerstört und verfiel danach. Die Burggrafen von Arco verließen den Ort und teilten sich in einen seit 1740 in Mantua ansässigen sowie einen nach Bayern ausgewanderten Zweig.

In Mantua erwarben die Arco von den Grafen Chieppo einen Palazzo, den sie 1784 in palladianischem Klas­sizismus umgestalten ließen. Die Letzte dieser 1917 im Mannesstamm erloschenen Linie, Giovanna Marchesa Guidi di Bagno, geb. Gräfin d’Arco Chieppio Ardizzoni († 1973) vermachte ihren Besitz, darunter die Burgruine Arco und den Palazzo d’Arco in Mantua (mit bedeutender Gemäldesammlung) der von ihr gegründeten Fondazione d’Arco, welche die Burg und andere Immobilien 1982 der Stadt Arco verkaufte und den Mantuaner Palast zum Museum machte.

Mit dem Vertrag von Saint-Germain und dem Übergang des Trentino von Österreich an Italien 1919 verloren die bayerischen Grafen von Arco alle Ansprüche auf ihre ursprünglichen Herrschaften. Sie wurden jedoch vom Königreich Italien dafür entschädigt. 1923 übertrugen sie ihre Anteile an der Stammburg Arco auf Giovanna Guidi di Bagno geb. Arco in Mantua.

Die ins Kurfürstentum Bayern gelangte Linie wurde später auch in Schlesien und Österreich ansässig. Leopold von Arco heiratete im Jahre 1700 Maria Febronia Gräfin von Haunsperg, die das Schloss Oberköllnbach erbte (bis 1971 im Besitz der Familie Arco-Valley). Die bayerische Linie teilte sich im 19. Jahrhundert in die zwei gräflichen Äste Arco-Valley und Arco-Zinneberg.

Graf Maximilian von Arco auf Oberköllnbach (†1875) erbte 1821 von seinem Onkel Heinrich Christian Graf von Tatten­bach, dem Letzten seiner Linie, einen riesigen Grund- und Güterbesitz, darunter das Schloss Valley sowie Schloss Maxlrain in Oberbayern, Schloss Adldorf und Schloss Baumgarten in Niederbayern, ferner Schloss Sankt Martin im Inn­kreis und Schloss Aurolzmünster in Oberösterreich. Er nahm den Namen Arco-Valley an. Der Ast Arco-Valley ist mit Ferdinand Graf von Arco-Valley (†1968) im Mannesstamm erloschen. Erbe wurde sein Adoptivsohn Ulrich Philipp Graf von Arco-Zinneberg.

1825 kaufte die verwitwete Kurfürstin von Pfalz-Bayern, Maria Leopoldine von Österreich-Este, in zweiter Ehe verheira­tet mit Ludwig Graf von Arco (†1854), das Schloss Zinneberg. Ihr jüngerer Sohn, Graf Maximilian, nahm mit Genehmi­gung des Königs von Bayern den Namen Graf von und zu Arco-Zinneberg gen. Bogen an. 1833 erhielt er von seinen Eltern anlässlich seiner Hochzeit mit Leopoldine Gräfin von Waldburg-Zeil das Palais Arco-Zinneberg am Wittelsbacher­platz in München zum Geschenk. Das bereits 1801 von der Kurfürstenwitwe erworbene Schloss Stepperg fiel an ihren älteren Sohn Aloys und mitsamt dem von ihm 1837 erworbenen Schloss Anif bei Salzburg 1890 über seine Tochter an die Grafen Moy. Der schlesisch-preußische Zweig verlor nach einem Konfessionswechsel die Ansprüche auf die Besit­zungen in der ursprünglichen Grafschaft.

Bis heute sind die Besitzungen in Valley, Adldorf, Baumgarten, das Schloss Sankt Martin im Innkreis sowie das Palais Arco-Zinneberg in München im Besitz der Familie geblieben; ferner gelangte 1940 auf dem Erbweg Schloss Moos von der Familie Preysing an die Arcos. 1998 erwarb Riprand Graf von und zu Arco-Zinneberg auf Moos die böhmische Burg Vysoký Chlumec. Albert Graf von und zu Arco-Zinneberg (* 1932) wurde von seinem kinderlosen Onkel mütterlicher­seits, Fürst Joseph-Ernst Fugger von Glött, adoptiert, nahm dessen Namen an und erbte das Fuggerschloss Kirchheim/Schwaben.

Quelle: wikipedia und Stadt Arco

Bildung

  • Scuola Primaria oder Elementare vom 5. bis 11. Lebensjahr, Dauer fünf Jahre. Vier Grundschulen gibt es in Arco-Bolognano, Arco-Massone, Arco Zentrum (Namen  Giovanni Segantini) und in Arco-Romarzollo.

  • Scuola secondaria di primo grado oder Scuola Media (Mittelschule) vom 11. bis 13. Lebensjahr, Dauer 3 Jahre, sie heißt Nicolò d´Arco und liegt im Stadtteil Prabi.

  • Das  Istituto Comprensivo mit Kindergarten, Grundschule und Mittelschule befindet sich ebenfalls in Prabi.

  • Die private Gardaschule beherbergt ein scuola elementare, scuola media, liceo delle scienze appilcate sanitarie und istituto tecnico turistico (Grundschule, Mittelschule und Gymnasium für Gesundheitswissenschaften und eine Tourismus-Fachschule).

  • Enaip Trentino
    Dieses Institut für das Gebiet oberer Gardasee und Ledrotal besteht seit 1962. Es bietet eine dreijährige Ausbildung in Industrie und Handwerk sowie eine Berufsausbildung in den Bereichen Elektrotechnik und Maschinenbau an. Die Fortsetzung im vierten Jahr der Spezialisierung endet mit dem Diplom Techniker für industrielle Automatisierung. Jährlich besuchen etwa 150 Studenten dieses Institut.

Kommunalpolitik

  • Stadtrat
    Bürgermeister Alessandro Betta, stellvertretender Bürgermeister Stefano Bresciani sowie die assessori (Stadträte) Stefano Miori, Tomaso Ricci, Marialuisa Tavernini undSilvia Girelli.

  • Stadtverordnetenversammlung
    (Regierungs-) Mehrheit: Flavio Tamburini (Partito Democratico), Vorsitzender des Parlaments, Dario Ioppi (PD, Vorsitzender der Gruppierung), Gabriele Andreasi (PD), Luciano Villi (PD), Marco Zanoni (Patt, Vorsitzender der Gruppierung), Simone Chiariani (Patt), Silvia Comperini (Patt), Roberto Zampiccoli (Civica con Betta, Vorsitzender der Gruppierung), Vilma Remondini (Civica con Betta) und Tommaso Ulivierin (Arco Bene Commune, Vorsitzender der Gruppierung) bilden die Mehrheits-Gruppe.
    Opposition: Claudi Del Fabbro (Siamo Arco, Vorsitzender der Gruppierung), Daniele Braus (Siamo Arco), Lorenza Colò (M5S), Andrea Ravagni (Arco per un Comune Virtuoso), Bruna Todesci (Arco Futura, Vorsitzende der Gruppierung), Mauro Ottobre und Giovanni Rullo (beide sind Unabhängige).

Erklärung zu den Parteien

  • Arco Bene Comune (ABC) = lokale Gruppierung zum Wohle von Arco

  • Arco Futura = Arcos Zukunft

  • Arco per un Comune Virtuoso = Arco für eine tugendhafte Gemeinde, Langhaltigkeit steht im Vordergrund

  • Civica con Betta =  Bewegung Bürger für Betta, also Unterstützer des Bürgermeisters.

  • M5S = Movimento 5 Stelle ( Fünf-Sterne-Bewegung) ist eine europaskeptische und populistische Partei

  • Patt = Partito Autonomista Trentino Tirolese, christdemokratische Partei der Mitte, deren Anliegen die Autonomie der Region ist. Zusammenarbeit in Europa mit der Europäischen Volkspartei.

  • PD = Partito Democratico, Spektrum von Mitte bis Links, sozialdemokratische, linksliberale und christlich-soziale Ausrichtung, in Europa ist sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Europas.

  • Siamo Arco=  lokale Gruppierung „wir sind Arco“

  • Unabhängige = beide gehörten Listen an, M.Ottobre der PTTT und G.Rullo dem M5S, sie verließen ihre Parteien und gehören als Unabhängige dem Parlament an.

Bei den letzten Kommunalwahlen am 9.März 2014…
…gingen  8303 Wähler an die Urnen.

  • Bürgermeisterkandidat Alessandro Betta erhielt 5567 Stimmen, das sind 68,98%.
    Auf die ihn unterstützenden Listen entfielen:  Civica con Betta 1192 (15,70%), Arco bene comune 323 (4,26%), Unione per il Trentino 755 (9,95%), Partito Democratico 1543 (20,33%), Partito Autonomista Trentino Tirolese 1513 (19,93%). 

  • Bürgermeisterkandidat Andrea Ravagni bekam 945 Stimmen (11,71%). Ihn unterstützten die Listen Arco per un Comune virtuoso 312 (4,11%) und Arco Futura 47 (3,90%). 

  • Bürgermeisterkandidat Claudio del Fabbro erhielt 659 Stimmen oder 8,17%, ihn unterstützte die Liste SiAmo Arco mit 642  Stimmen (8,46%). 

  • Bürgermeisterkandidat Giovanni Rullo bekam 688 Stimmen (8,53%). Seine Unterstützerliste ist Movimento 5 Stelle 678 (8,93%). 

  • Bügermeisterkandidatin Virginia Boninsegna bekam 211 (2,61%), ihre Unterstützer-Liste ist die Lega Nord Trentino  203 (2,67%).

Die Amtszeit geht bis 2020.

Die 2014 gewählte Stadtverordnetenversammlung hat folgendes Aussehen:

  • Bürgermeister Alessandro Betta mit 5567 Stimmen. Seine Mehrheit besteht aus: 
    -PD mit 5 Stadtverordeten (Veronesi Renato, Tamburini Flavio, Ioppi Dario, Villi Luciano, Tavernini Marialuisa); 
    -PATT mit 4 Stadtverordneten (Ottobre Mauro, Bresciani Stefano, Zanoni Marco, Chiarani Simone); 
    -Civica con Betta, mit 3 Stadtverordneten (Zampiccoli Roberto, Miori Stefano, Remondini Vilma); 
    -UPT mit 2 Stadtverordneten (Ricci Tommaso, Comperini Silvia) und 
    -Arco Bene Comune mit 1 Stadtverordneten (Florin Massimiliano).

  • Die Abgeordneten der Minderheit, also Opposition, kommen von 
    -Movimento 5 Stelle mit 2 Vertretern (Rullo Giovanni  und Santuliana Gabriella),  
    -SiAmo Arco mit 2 Vertretern (Del Fabbro Claudio und Braus Daniele); 
    -Arco per un Comune virtuoso mit 1 Stadtverordneten (Ravagni Andrea),  
    -Arco 1 Stadtverordnete (Bruna Todeschi Michelotti).

Die Lega Nord bekam keinen Sitz.

Das System der Bürgermeisterwahl

In Arco gibt es „normalerweise“ mehrere Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters; „normalerweise“ haben diese Kandidaten eigene „Listen“ mit Kandidaten für das Stadtparlament.

Meist drei bis vier andere politische Gruppierungen mit eigener Liste (= mit Kandidaten für das Stadtparlament) erklären sich im Vorfeld der Wahl bereit, einen bestimmten Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen.

Das wäre als zum (konstruierten) Beispiel die Liste Betta, Betta bekommt Unterstützung von der Liste amici per Betta, Betta per Arco usw. Andere Kandidaten haben ebenfalls eine Liste und andere Listen, die sie unterstützen.

Jeder Wähler hat nur eine Stimme. Nach der Wahl werden die Stimmen für den jeweiligen Kandidaten und seine Unterstützer zusammengezählt. Hat der Bürgermeisterkandidat plus Unterstützerlisten über 50 Prozent, dann ist er gewählt. Reichen die Stimmen nicht für eine Mehrheit, dann gibt es eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Die Liste des gewählten Bürgermeisters (mit Unterstützerlisten) stellt ganz alleine den Magistrat. Die Opposition (Minderheit genannt) hat keinen großen Einfluss, denn die Regierungsparteien (Mehrheit genannt) hat das Sagen.

Renato Veronesi, 20 Jahre in der Kommunalpolitik tätig, auch als Bürgermeister 1999 und 2005, schied aus dem Parlament aus, um im Frühjahr 2015 die hauptamtliche Leitung des städtischen Betriebs AMSA (Stadtentwicklungsgesellschaft) zu übernehmen.

Kultur, Freizeit und Leben
In punkto Kultur ist das ganze Jahr über einiges los in Arco. Zahllose Veranstaltungen jeglicher Art füllen den Kalender. Bekannt und bei Einheimischen und Besuchern und besonders beliebt sind

  • der Carnevale di Arco: am Wochenende vor Aschermittwoch sowie am Wochenende davor und

  • der Weihnachtsmarkt: ab November bis Anfang Januar (an ausgewählten Tagen)

Außerdem…

  • Bauernmarkt ab 7. Mai, 7.30 bis 13.30 Uhr, Viale delle Palme, jede Woche dienstag (bis 17. Dezember)

  • Flohmarkt monatlich März bis ???

  • Wochenmarkt am 1. und 3. eines jeden Monats von 8 bis 13 Uhr in der Innenstadt

Alle Informationen findet man unter: www.gardatrentino.it/de/arco-veranstaltungen/index.asp

Sport
In Arco und der näheren Umgebung gibt es sehr viele Sportvereine, in denen nahezu jede Sportart ausgeübt werden kann. Und das sind sie:

(über den Hyperlink gelangen Sie auf die Homepage des jeweiligen Vereins)

A.D. Virtus Baske Alto Garda Basketball oberer Gardasee
A.I.A. Assiciazione Italiani Arbitri Sezione Arco-Riva Schiedsrichter
A.S.D. & C. Garda Star’s Twirling
A.s.D. Acqua Sport Alto Garda Schwimmsport oberer Gardasee
A.S.D. Altogarda Golf oberer Gardasee
A.S.D. Arcierie Virtus Bogenschießen
A.S.D. Arco Xce Lauf- und Radsport
A.S.D. Arcoclimbing Klettern
A.S.D. Atletica Alto Garda e Ledro Leichtathletik oberer Gardasee und Ledro
A.S.D. Cestistica Rivana Basketball Riva
A.S.D. Circolo Altogarda-Kite Kitesurfing
A.S.D. Culturale Dhanur Yoga
A.S.D. Do Jang Taekwondo
A.S.D. Dojo Club Arco Budo
A.S.D. Garda Sport Events organisiert Sportveranstaltung (Laufen)
A.S.D. Gym Gymnastik
A.S.D. Gymnica Gymnastik
A.S.D. I Sapori del Calcio Fußball
A.S.D. Il Vento Radsport
A.S.D. Judo Kwai
A.S.D. Ki Hap Taekwondo
A.S.D. Kite Sport Trentino – KST  Kitesurfen
A.S.D. Kung Fu Chang „Lao Kuan“ Kung Fu
A.S.D. Non solo Fitness Tanz und Fitness
A.S.D. Odette Tanz
A.S.D. Olimpia Arco tennis tavolo O.A.T.T Tischtennis
A.S.D. Pallavolo C9 Arco/Riva Handball Arco/Riva
A.S.D. Paracadutismo Scuola Tandem Tandem-Gleitflug
A.S.D. Rock Master Arrampicata Sportiva Arco Freiklettern
A.S.D. Rugby Benacense Rugby
A.S.D. Scacchi Alto Garda Schach oberer Gardasee
A.S.D. Skatenateam Bike Fahrrad
A.S.D. Studio Danza Annalisa Tanz
A.S.D. Team Atlantide Schwerathletik
A.S.D. TEAM RED WOLF Kickboxen
A.S.D. Tiro alla Fune Arco Tauziehen
A.S.D. Twirling Alto Garda Twirling
A.S.D. Western Time Westernreiten und Reittourismus
A.S.D. Yamabushi Ryu Scuola di Judo e Arti Marziali Judo und Kampfsport
A.W.R. (Associazione Windsurf Riva) Windsurfen Riva
Academia di Judo Riva del Garda  Judo Riva
Amici Nuota Riva Schwimmen Riva
Associazione Amatori Calcio Riva Fußballamateure
Associazione Arco Sub Tauchen
Associazione Cacciatori trentini – Riserva di Arco Jäger
Associazione Calzà Performance Horses A.s.d. Westernreiten
Associazione Hockey Club Riva  Hockey Riva
Associazione Life Arco Nordic Walking Trekking Fitness Wandern
Associazione Pescatori Basso Sarca Angler unterer Sarcafluss
Associazione Scuola Yoseikan Budo Alto Garda Budo
Associazione Tehara 
Associazione Volo Libero Alto Garda Gleitfliegen ohne Motor
BMX GARDA TRENTINO A.S.D. BMX-Radfahren
Centro Ricerche Tai Chi Trentino Tai Chi
Ciclista Dro Radfahrer Dro
Circolo Bridge Arco Bridge
Circolo Tennis Arco Tennis
Circolo Vela Arco Segeln
Club Basso Sarca Cavalli Pferdesport und Tourismus
Club Ippico S.Giorgio  Reiten
Comitato Organizzatore Manifestazioni Scacchistiche Schachklub
G.A.M.E.A.G. Gruppo Auto Moto d’Epoca Alto Garda Oldtimerverein
G.S. ALTOGARDA A.S.D. Fahrrad-Veranstaltungen organisieren
Garda Trentino Trail A.S.D.  (Trail-Lauf und Trekking)
Gruppo Modellistico Alto Garda “G. Caproni” Modellbau
Gruppo Sportivo Tiro alla Fune Oltresarca (Tauziehen)
Moto Club Arco Motocross
Polisportiva S.Giorgio Ugo Bike Fahrrad, Mountainbike, Fußball, Handball, Duathlon
S.S. Stivo A.S.D. Fußball
Sci Club Altogarda A.s.d. Skigymnastik, Ski
Transplant Sport Club S.A.A. Radsport
TRI-SWIM GARDATRENTINO A.S.D. Triathlon
U.S. Baone A.S.D. Fußball
U.S.D. Arco 1895 Fußball

Arco war in den 50er Jahren eine verträumte Stadt mit Landwirtschaft, aber keiner Industrie. Im Archiv der Stadt Schotten befindet sich der umfangreiche Schriftwechsel der damaligen Bürgermeister Wagner und Ricadonna über die Bemühungen der Schottener, dass sich deutsche Unternehmen in dem Ort ansiedeln mögen. Doch der große Erfolg blieb aus, lediglich die Textilfabrikation „Apitz“ errichtete ein Werk und beschäftigte einige Frauen. Doch das Unternehmen existiert nicht mehr.
Auch heute spielt die Landwirtschaft eine nicht unbedeutende Rolle: Wein, Obst, Maronen und Oliven sind die Hauptprodukte, vieles davon wird auch im Nebenerwerb angebaut.
Mittlerweile hat die Stadt am Sarcafluss ein riesiges Industrieviertel und im Bereich Richtung Varone eine Handwerkerzone. An der Staatsstraße Richtung Riva befinden sich ebenfalls viele kleinere Unternehmen und Märkte. Vor Riva im Stadtteil Linfano befindet sich auch eine Fischfarm, in der Forellen aufgezogen werden.

Größere Industriebetriebe in Linfano sind unter anderem:

  • Aqualfil ist ein führender Hersteller von Nylon 6, siehe www.aquafil.com/de

  • Papierfabrik Fedrigoni, siehe www.fedrigoni.com

  • Dana stellt Getriebe für Fahrzeuge her, siehe www.Dana.com

  • Domo engineering Plastics produziert veredelte, technische Kunststoffe aus Polyamid 6, Compounds für den Automotive-Bereich. Hier kommen verschiedene hoch form- und UV-beständige, kratz- und schlagfeste Spezialkunststoffe zum Einsatz – für alle Teile der Außen- und Innenausstattung von Fahrzeugen, die aus Kunststoff hergestellt werden können, wie Türinnengriffe, Spiegelummantelungen, Radabdeckungen, Kupplungspedale und Ähnliches, siehe www.domochemicals.com

  • Tosi Serramenti stellt Türen, Fenster, Rollläden u. a. her, siehe www.tosiserramenti.it

Auf der Straße nach San Giorgio hat die Kaffeerösterei Onkafé (www.onkafe.com) ihre Produktion mit Verkauf und Museum, zudem befindet sich in der Nähe noch eine Filiale der Transportfirma Arcese (www.arcese.com). Diese hat sich jedoch vor Jahren bereits aus Arco stark zurückgezogen und in der Nähe der Autobahnen angesiedelt.

Im Stadtteil Linfano kurz vor dem Gardasee zwischen Torbole und Riva ist nach einer erfolgreichen Bohrung nach Thermalwasser mit Garda Thermae eine Einrichtung entstanden, die die Vorteile des Thermalwassers mit allen Dienstleistungen eines modernen Schönheits- und Wellnesszentrums vereint. In dieser Einrichtung gibt es viele Möglichkeiten, unter der Leitung von Experten etwas für das Wohlbefinden zu tun. Es gibt dort unter anderem einen Schönheitsbereich, Sauna, Pools, Massage- und  Fitness-Möglichkeiten und mehr (www.gardathermae.it/DE)

Der Tourismus spielt in Arco eine große Rolle. Die Nähe zum Gardasee macht die Stadt besonders im Sommer für viele Urlauber interessant. Hinzu kommen diverse Sportangebote wie das freie Klettern, das Bergsteigen und das Radfahren im Gelände und auf den gut ausgebauten Radwegen. Auch durch besondere Veranstaltungen wie den mehrwöchigen Weihnachts- bzw. Christkindlmarkt, kulturelle Angebote, Ausstellungen, Karneval, Tagungen und Kongresse hat sich Schottens Partnerstadt einen guten Namen gemacht. Es sind nur wenige Wochen im Jahr, in denen kaum Gäste den Ort besuchen. Viele gastronomische Betriebe haben heutzutage nur noch im November und von Januar bis Anfang März geschlossen. Saison ist sozusagen von Ostern bis nach Weihnachten.
Der Fremdenverkehr in der Region Gardasee hatte 2017 einen enormen Aufschwung. 869.252 Urlauber, die es auf 3.561.284 Übernachtungen brachten, sind ein Plus von 4,7 beziehungsweise 4,5 Prozent im Vergleich zu 2016. Auf Schottens Partnerstadt Arco entfielen 184.802 Urlauber, davon 141.476 Ausländer, und 819.554 Übernachtungen, davon 672.062 von ausländischen Gästen. Das ergibt eine Zunahme von 6,9 beziehungsweise 8,1 Prozent. Die meisten Urlauber kamen im August, die wenigsten im Februar.
Arco hat ein Vier-Sterne-Hotel mit 157 Betten, zwei Drei-Sterne-Häuser „super“ mit 122 Betten, zwölf Drei-Sterne-Hotels mit 839 Betten, ein Zwei-Sterne-Haus mit 56 Betten, vier Hotels (ein Stern) mit 117 Betten. 27mal wird Urlaub auf dem Bauernhof mit Agro-Camping angeboten, das sind 494 Betten. Bett&Frühstück gibt es in 30 Häusern (201 Betten), die fünf Campingplätze haben 3.710 Stellplätze, es gibt ein Ferienhaus mit 25 Plätzen, 14 Zimmervermieter mit Frühstück (222 Betten), 17 Ferienhäuser oder -wohnungen mit 450 Betten. Arco bieten seinen Gästen in den 114 Beherbergungsbetrieben 6.393 Übernachtungsmöglichkeiten. Da die Partnerstadt noch keine Hotels der Luxuskategorie hat, gibt es Pläne, ein solches Haus auf der Anhöhe oberhalb des Krankenhauses zu bauen. Dort am Fuße des Berges ist ein herrlicher Panoramaweg entstanden, von dem aus man einen schönen Blick auf Arco hat.
Von den fünf Campingplätzen liegen zwei im Stadtteil Prabi (Camping Zoo) und (Camping Arco), zwei (Maroadi und Lido) am See zwischen Torbole und Riva, Alto Garda Camping liegt in Arco am Sarcafluss/Radweg vor dem Industriegebiet.

Die Evangelische Trinitatiskirche in Arco

Mit ihrem steil aufgerichteten Dach, den bunten Ziegeln und dem schlanken Turm zieht sie die Blicke auf sich: die evangelische Trinita­tiskirche in Arco. Sie ist ein architektonisches Kleinod und lädt zum Verweilen ein. 1878 wurden die ersten evangelischen Gottesdienste in Arco mit dem Meraner Pfarrer Carl Richter gefeiert. Seit 1885 wurde für die Kursaison vom „Verein für die Einrichtung deutsch-evangelischer Gottesdienste in Curorten“ ein evangelischer Kur­seelsorger nach Arco geschickt. Seit 1895/96 erfolgt die Beauftragung, unterstützt durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), durch das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Meran. Die wechselnden Räume für die evangelischen Gottesdienste erwiesen sich als ungeeignet, zu kalt und auch zu klein. So entstand der Wunsch, in einer eigenen Kirche die Gottesdienste zu feiern. Es bot sich die Gelegenheit zum Erwerb eines günstig gelegenen Grundstücks, ein Weingarten südlich der Altstadt. Das Vermächtnis eines Meraner Presbyteriums-Mitglieds ermöglichte die Finanzierung. Anfang 1892 wurde der Baugrund gekauft.

Mit dem Entwurf wurde der aus Hamburg stammende und damals in Meran lebende Architekt und Maler Heinrich Fricke (1860-1917) beauftragt. Er entwarf in besonderer Weise – verschiedene Stile mischend – die gesamte Trinita­tiskirche „vom Turmknopf bis zum letzten Türdrücker“. 1896/97 wurde die Predigtstelle Arco rechtlich begründet und am 31.3.1897 der Grundstein gelegt. Mit der Bauausführung wurde die Firma Paolo Peterlongo & Francesco Tomasi aus Riva beauf­tragt. Die Inneneinrichtung (Altar, Kanzel und Bänke) führte die Kunsttischlerei der Gebrüder Colli aus Innsbruck aus. Am 18. Februar 1900 konnte die Trinitatiskirche eingeweiht werden. Mit einer technischen Besonderheit war sie die erste beheiz­bare Kirche im Trentino.

Kurz war die Blütezeit vor dem Ersten Weltkrieg. Nachdem 1915 Italien Österreich den Krieg erklärte, kam das Gemeindeleben zunächst zum Erliegen. Die Kirche, durch eine italienische Granate beschädigt, wurde bis 1920 zunächst als Magazin und als Unterkunft für Soldaten und Pferde benutzt. Beschädigungen durch Kampfhandlungen mit Bajonetten sind heute noch in den Bänken erkennbar. Erst 1924 fand wieder ein evangelischer Gottesdienst in ihr statt. 1926 wurden von der Familie Adolff (Backnang) die beiden Glocken gestiftet, die die ursprünglichen und im Krieg konfiszierten Glocken ersetzten. Aber es war nicht möglich, den evangelischen Got­tesdienst in der Kirche aufrecht zu erhalten.

Von 1934 bis 1968 war sie an die katholische Kirche vermietet und hieß „Chiesa di St. Teresa“. Von den damaligen Umgestaltungen blieb unter anderem die Marmorplatte, die nun in die hölzerne Altarplatte eingefügt ist. Zum Christfest am 25.12.1971 feierten die Evangelischen mit dem Lek­tor und späteren Ehrenbürger von Arco, Franz Otto Zanfrini, wieder den ersten evangelischen Gottesdienst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Trinita­tiskirche. 1976 erlitt sie durch das schwere Erdbeben in Friaul weitere Schäden. 1991 bis 1994 wurden – nun auch mit Hilfe der Provinz Trient und der Stadtgemeinde Arco – das Dach und Teile des Innern renoviert. Im Jahre 2015 wurden die Sanierungsarbeiten im Außenbereich abgeschlossen. Die umfassende Innensanierung soll folgen, wozu die Gemeinde zu Spenden aufruft.

Von Palmsonntag bis Ende Oktober wird die pastorale Arbeit in Arco von Urlaubsseelsorgern geleistet, die auch als Pfarrer vor Ort für die Gemeindegruppe Arco tätig sind.

Ansprechpartner:
Evangelische Gemeinde Meran, Carduccistraße 31, 39012 Meran

Telefon Pfarrer: 0039-3291432.800 / Büro: 0039-0473-4923.95

Urlauberseelsorger Arco: 0039-0464-567.632

Spendenkonto der Kirche:
IT75L0813358592000030128051
BIC-Swift:ICRAITRR3P0

Weitere geschichtliche Informationen gibt es in dem Buch von Pfarrer i. R. H. H. Reimer, Lutherisch in Südtirol, Edition Raetia, Bozen 2009

Quelle: Diese Informationen stammen von der Internetseite der evangelischen Gemeinde Meran

Land: Italien
Provinz: Trient (TN)
Region: Trentino-Südtirol
Höhe: 91 m ü. NHN
Fläche: km²
Einwohner: (31.12.2017) 17.716
Postleitzahl: 38062
Vorwahl: ‚0464
Bürgermeister: Herr Allesandro Betta

Stadtteile: 
Bolognano, Caneve, Ceole, Chiarano, Linfano, Massone, Mogno, Padaro, San Giorgio d´Arco, San Giovanni al Momte, San Martino d´Oltersarca, Varignano, Vigne di Romarzolo, Vignole und eine Vielzahl von Localita (Weiler)

Schutzpatronin: Hl. Anna

Stadtverwaltung Arco
Piazza III Novembre 3
I- 38062 Arco (Trento)
Telefon 0039 (0)464 583 511
Kostenlose Rufnummer in Italien 800 754 009
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Touristinformation
Garda Trentino Azienda per il Turismo mit Hauptsitz in Riva (Largo Medaglie d’Oro al Valor Militare 5, das ist am alten Bahnhof)

Informationsbüro in Arco
Viale delle Palme 1
38062 Arco
Telefon: 0039 (0)464 532255
Öffnungszeiten täglich: 
19. März bis 22 April: 9.30-12.30 und 14.00-17.30
23. April bis 30. September: 9.00-13.00 und 15.00-19.00
1. Oktober bis März:
9.30-12.30 und 14.00-17.30
Sonntags geschlossen

Der Vorstand des Partnerschaftsvereins
Seit den Neuwahlen am 08.02.2019 hat der Vorstand folgende Zusammensetzung:
Vorsitzender: Lino Rosá
Stellv. Vorsitzende: Cristina Bronzini
Schatzmeister:
Paolo Pedrotti
Schriftführerin: Paola Contrini
Beisitzer: Bruno Appoloni, Emanuela Cretti, Gianfranco Zancarli, Morena Bonomi, Fiorenzo Cimatto, Michele Maroni

Die zuständige Stadträtin ist Marialuisa Tavernini, Vertreter der Stadtverordneten-versammlung sind Alessandra Pompili, Ilir Tellabaci und Pierina Giulini.

 

Anmerkung: Sehr viele Bilder wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Garda Trentino Turismo.